Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Die Fabes Forschungs-GmbH für Analytik und Bewertung von Stoffübergängen wurde 1997 gegründet und befasst sich hauptsächlich mit angewandter Forschung im Bereich der Qualitätssich- erung von Bedarfsgegen- ständen. Die Kernkompetenz von Fabes ist die Messung und theoretische Abschät- zung von Migrationsvor- gängen aus Polymeren und anderen Matrices in Kontakt- medien. Ferner untersucht und bewertet Fabes Bedarfsgegenstände aus lebensmittelrechtlicher Sicht.

Fritzmeier Umwelttechnik GmbH & Co. KG fertigt unter dem Markennamen inocre mikrobiologische, fermentationsbasierte Produkte und entwickelt Verfahren für eine wirtschaftliche Anwendung in den verschiedenen Geschäftsbereichen der Umweltbiotechnologie und Industriellen Biotechnologie.

Das Familienunternehmen PARSA Haar- und Modeartikel GmbH ist mit einer Produktpalette von mehr als 5.000 Artikeln und einer Präsenz in über 30 Ländern heute europaweiter Marktführer im Bereich Beauty-Produkte. PARSA steht für kreative und innovative Sortimente sowie eine hohe Produktqualität in den Segmenten Haarpflege & Haarstyling, Trend-Accessoires, Kosmetik-Zubehör, Maniküre & Pediküre und Badaccessoires.

Die UnaveraChemlab GmbH ist Hersteller von Entwick- lungs- und Forschungsche- mikalien, produziert aber auch Wirkstoffe und pharmazeutische Zwischen- produkte, egal ob im Labor- maßstab oder Multitons. Das Unternehmen verfügt über sehr umfangreiche Erfahrungen in chemischer Synthese und technischem Scale-up und ist GMP- zertifiziert.

Großindustrie

Unter dem Motto „Kleben erster Klasse“ entwickelt, produziert und vertreibt die Jowat SE v.a. Dispersions- klebstoffe, Schmelzkleb- stoffe und Lösemittelkleb- stoffe, u.a. für die Holz- und Bauindustrie, die Papier-, Automobil-, Textil-, und Elektroindustrie. Jowat plant sein Produktportfolio durch biobasierte und/oder bioabbaubare Klebstoffe zu erweitern.

Forschungseinrichtungen

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Fraunhofer ICT-IMM konzentrieren sich in den zwei Themenbereichen: Chemie, Photochemie und Energietechnik (Prozesse → Reaktoren → Anlagen) sowie Analysesysteme und Sensoren (Methoden → Komponenten → Systeme). Schwerpunkte der Arbeiten liegen unter anderem bei Photochemie, MEMS, elektrochemischen und optischen Detektionssystemen sowie der Entwicklung von tragbaren, automatisierten Analytiksystemen auch mit integrierter Probenpräparation bei Bedarf.

Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für eine nachhaltige biobasierte Wirtschaft. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung biogener Reststoffe der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft für die biotechnologische Produktion von Chemikalien, beispielsweise von Milchsäure als Rohstoff für Biopolymere.

Das Fraunhofer ISC erarbeitet Werkstofflösungen für unterschiedlichste Anwendungen auf Basis einer einzigartigen Kombination aus Material-, Verarbeitungs-, Anwendungs- und Analytik-Know-how. Spezifisch entwickelt das Fraunhofer ISC bioabbaubare Multifunktionsbeschichtungen, mit denen konventionelle Biokunststoffe ausgerüstet und für anspruchsvolle Anwendungen im Lebensmittel-, Kosmetik-, Pharma- oder Medizinbereich eingesetzt werden können.

Die Abteilung „Funktionspolymersysteme“ des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) bietet dem Netzwerk seine Expertise auf dem Gebiet von modifizierten Polymerfilmen und –fasern an. Die am TITK aufgebauten Schmelzspinntechnologien sollen dazu verwendet werden, die im Netzwerk entwickelten Biopolymere zu Fasern zu verspinnen und somit eine weitere Anwendung der Biokunststoffe, nämlich den Textilbereich, zu erschließen.

Die Abteilung Biobasierte Kunststoffe von Fraunhofer UMSICHT beschäftigt sich mit der gesamten Prozesskette mit der Entwicklung eines Biokunststoffs. Von der Polymerchemie über die Werkstoffentwicklung, Verarbeitung und Anwendung bis hin zur Musterproduktion und Materialprüfung decken die Mitarbeiter der Abteilung das Know-how ab. Im Netzwerk wird die Abteilung sich insbesondere im Bereich der Polymerchemie, z.B. für Anwendungen im Klebstoffbereich sowie in der Werkstoffentwicklung bei der Entwicklung neuer Kunststoffblends, z.B. für Spezialprodukte, einbringen.

Das IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe gehört zur Fakultät II Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der Hochschule Hannover und wurde 2011 als Konsequenz der stetig gewachsenen Forschungsaktivitäten im Bereich der Biokunststoffe gegründet. Die Forschungsarbeiten des IfBB umfassen v.a. die Entwicklung, Verarbeitung und industrielle Nutzung von Biokunststoffen und Bioverbundwerkstoffen.