Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Das im Jahr 2007 gegründete Unternehmen 2mag AG stellt Kompetenz in der Konzeption, Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von magnetischen und induktiven Antriebskonzepten, wie z.B. Magnetrührern, zur Verfü- gung. Im Kooperationsnetz- werk wird die gesamte Ingenieursexpertise zum Einsatz kommen.

Die Fabes Forschungs-GmbH für Analytik und Bewertung von Stoffübergängen wurde 1997 gegründet und befasst sich hauptsächlich mit angewandter Forschung im Bereich der Qualitätssich- erung von Bedarfsgegen- ständen. Die Kernkompetenz von Fabes ist die Messung und theoretische Abschät- zung von Migrationsvor- gängen aus Polymeren und anderen Matrices in Kontakt- medien. Ferner untersucht und bewertet Fabes Bedarfsgegenstände aus lebensmittelrechtlicher Sicht.

Die ANiMOX GmbH wurde im Jahr 2004 gegründet und ist ein technologieorientiertes Unternehmen, das ein innovatives Verfahren zur Verwertung von proteinhaltigen Roh-, Rest- und Abfallstoffen entwickelt hat. Kernkompetenzen liegen neben der Verfahrensentwicklung vor allem im Bereich der Entwicklung proteinbasierter neuer Materialien für Chemie und Biotechnologie.

Fritzmeier Umwelttechnik GmbH & Co. KG fertigt unter dem Markennamen inocre mikrobiologische, fermentationsbasierte Produkte und entwickelt Verfahren für eine wirtschaftliche Anwendung in den verschiedenen Geschäftsbereichen der Umweltbiotechnologie und Industriellen Biotechnologie.

Die Firma Biomer entwickelt und produziert seit 1994 biologisch abbaubare Werk- stoffe, die wie klassische Kunststoffe verarbeitet und eingesetzt werden können. Der Fokus liegt auf der Herstellung von Granulaten auf Basis von Polyhydroxy- butyrat (PHB).

Bionatic GmbH & Co. KG vermarktet heute schon umweltfreundliche, bioba- sierte Verpackungslösungen für die Lebensmittelindustrie und für Catering-Unterneh- men. Im Kooperationsnetz- werk bringt Bionatic Expertise im Bereich Vermarktung von Bioplastik-Produkten mit.

Die UnaveraChemlab GmbH ist Hersteller von Entwick- lungs- und Forschungsche- mikalien, produziert aber auch Wirkstoffe und pharmazeutische Zwischen- produkte, egal ob im Labor- maßstab oder Multitons. Das Unternehmen verfügt über sehr umfangreiche Erfahrungen in chemischer Synthese und technischem Scale-up und ist GMP- zertifiziert.

provenion ist ein Ingenieur-Dienstleister mit den Schwerpunkten Fluid-Handling, Prüf- und Analysesysteme sowie Automation und wird alle Partner bei ingenieur-technischen Fragestellungen unterstützen. provenion ist in verschiedensten Branchen tätig, z. B. bei Automobilzulieferern, im Maschinenbau, in der Medizin-, Pharma- und Biotechnik, sowie in der Umwelt- und Energietechnik.

ROMEX vertreibt u.a. flüssige Kunstharze und Mörtelprodukte zur Herstellung von belastbaren Bodenbeschichtungen für die Industrie. ROMEX Produkte werden oft im Freien eingesetzt und verbleiben dort meist bis zum Ende ihres Lebenszyklus. Daher besteht ein großes Interesse an Bindemitteln, welche sich in möglichst unschädliche Substanzen zersetzen. Zusätzlich will ROMEX zukünftig bioabbaubare Verpackungen verwenden.

Großindustrie

Beucke & Söhne GmbH & Co. KG ist kompetenter Partner für die hochwertige Druck- veredelung und Verarbeitung von Verpackungen. 

Neben der Entwicklung von Maschinensystemen ist die Rampfgruppe im Bereich von Reaktionsharzen tätig. Rampf Eco Solutions GmbH & Co. KG gewinnt wertvolle Rohstoffe aus recycelten Kunststoffen.

BARTLING GmbH & Co. KG ist ein innovativer Kunststoff-Verarbeiter, der auf Verpackungslösungen für die Lebensmittelindustrie spezialisiert ist. Produktions-technisch ist das Unternehmen sehr leistungsfähig und flexibel in der kurzfristigen Umsetzung selbst komplexer Lösungen.

Unter dem Motto „Kleben erster Klasse“ entwickelt, produziert und vertreibt die Jowat SE v.a. Dispersions- klebstoffe, Schmelzkleb- stoffe und Lösemittelkleb- stoffe, u.a. für die Holz- und Bauindustrie, die Papier-, Automobil-, Textil-, und Elektroindustrie. Jowat plant sein Produktportfolio durch biobasierte und/oder bioabbaubare Klebstoffe zu erweitern.

Qualitativ hochwertige Lebensmittel und nachhaltiges Wirtschaften sind selbstgestellte Ansprüche der Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH. Im Kooperationsnetzwerk wird das Unternehmen u.a. Anforderungsprofile für biobasierte Kunststoff-Verpackungen erstellen.

Forschungseinrichtungen

BioCat ist ein Institutsteil des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Die Gruppe entwickelt chemisch-katalytische und enzymatische Verfahren für die Herstellung chemischer Produkte auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Besonders im Fokus stehen dabei Moleküle, die als Monomere für die Produktion biobasierter Polymere verwendet werden können.

Die Abteilung „Funktionspolymersysteme“ des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) bietet dem Netzwerk seine Expertise auf dem Gebiet von modifizierten Polymerfilmen und –fasern an. Die am TITK aufgebauten Schmelzspinntechnologien sollen dazu verwendet werden, die im Netzwerk entwickelten Biopolymere zu Fasern zu verspinnen und somit eine weitere Anwendung der Biokunststoffe, nämlich den Textilbereich, zu erschließen.

Die Abteilung Biobasierte Kunststoffe von Fraunhofer UMSICHT beschäftigt sich mit der gesamten Prozesskette mit der Entwicklung eines Biokunststoffs. Von der Polymerchemie über die Werkstoffentwicklung, Verarbeitung und Anwendung bis hin zur Musterproduktion und Materialprüfung decken die Mitarbeiter der Abteilung das Know-how ab. Im Netzwerk wird die Abteilung sich insbesondere im Bereich der Polymerchemie, z.B. für Anwendungen im Klebstoffbereich sowie in der Werkstoffentwicklung bei der Entwicklung neuer Kunststoffblends, z.B. für Spezialprodukte, einbringen.

Der Lehrstuhl Makromolekulare Chemie II an der Universität Bayreuth mit den Forschungsgruppen von Herrn Prof. Greiner und Frau Prof. Agarwal beschäftigt sich mit der Entwicklung von polymeren Materialien für verschiedenste Anwendungen z.B. für Sensortechnik oder optoelektronische Bausteine. Ein Fokus liegt auf der Entwicklung von antibakteriell wirkenden, abbaubaren Polymeren, z.B. für Klebstoffe, Dichtungen oder Kosmetika.

Das IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe gehört zur Fakultät II Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der Hochschule Hannover und wurde 2011 als Konsequenz der stetig gewachsenen Forschungsaktivitäten im Bereich der Biokunststoffe gegründet. Die Forschungsarbeiten des IfBB umfassen v.a. die Entwicklung, Verarbeitung und industrielle Nutzung von Biokunststoffen und Bioverbundwerkstoffen.

Das Institut für Biologische Verfahrenstechnik an der Hochschule Mannheim ist als anwendungsbezogenes, innovatives Forschungs-Institut auf dem Gebiet der „Metallbiologie“ seit über 25 Jahren sowie der Entwicklung von Bioplastik-Folien seit mehr als 5 Jahren ausgewiesen. Erfahrungen wurden u.a. beim Erzeugen von Folien durch Sprühen, Erhöhung der Wasserbeständigkeit kollagen-basierter Folien, enzymatische Behandlung von Kollagen zur Herstellung dünnerer Folien, Faseranalytik sowie dem Bekleben und Bedrucken von Kollagenfolien gesammelt.

Die ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH ist ein unabhängiges ökologisches Forschungsinstitut, welches u. a. wissenschaftliche Studien zur Nachhaltigkeit durchführt, den Umweltschutz durch Öffentlichkeitsarbeit unterstützt, beratend für Politik, Verbände, Kommunen und Unternehmen tätig ist, als auch Umweltgutachten erstellt.

Der Lehrstuhl Tierökologie I an der Universität Bayreuth ist u.a. spezialisiert auf Untersuchungen von Mikroplastik in limnischen Gewässern und dessen Auswirkung auf die Gewässerfauna. In den Arbeiten konnte gezeigt werden, dass Mikroplastik in größeren Mengen im Süßwasser vorkommt, dort von verschiedenen Kleintieren aufgenommen wird und so in die Nahrungskette gelangt.