Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Das im Jahr 2007 gegründete Unternehmen 2mag AG stellt Kompetenz in der Konzeption, Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von magnetischen und induktiven Antriebskonzepten, wie z.B. Magnetrührern, zur Verfü- gung. Im Kooperationsnetz- werk wird die gesamte Ingenieursexpertise zum Einsatz kommen.

Fritzmeier Umwelttechnik GmbH & Co. KG fertigt unter dem Markennamen inocre mikrobiologische, fermentationsbasierte Produkte und entwickelt Verfahren für eine wirtschaftliche Anwendung in den verschiedenen Geschäftsbereichen der Umweltbiotechnologie und Industriellen Biotechnologie.

provenion ist ein Ingenieur-Dienstleister mit den Schwerpunkten Fluid-Handling, Prüf- und Analysesysteme sowie Automation und wird alle Partner bei ingenieur-technischen Fragestellungen unterstützen. provenion ist in verschiedensten Branchen tätig, z. B. bei Automobilzulieferern, im Maschinenbau, in der Medizin-, Pharma- und Biotechnik, sowie in der Umwelt- und Energietechnik.

Die UnaveraChemlab GmbH ist Hersteller von Entwick- lungs- und Forschungsche- mikalien, produziert aber auch Wirkstoffe und pharmazeutische Zwischen- produkte, egal ob im Labor- maßstab oder Multitons. Das Unternehmen verfügt über sehr umfangreiche Erfahrungen in chemischer Synthese und technischem Scale-up und ist GMP- zertifiziert.

Bionatic GmbH & Co. KG vermarktet heute schon umweltfreundliche, bioba- sierte Verpackungslösungen für die Lebensmittelindustrie und für Catering-Unterneh- men. Im Kooperationsnetz- werk bringt Bionatic Expertise im Bereich Vermarktung von Bioplastik-Produkten mit.

ATI Advanced Technology Innovations ist ein junges Start-up Unternehmen, das mittels PLA-Bioplastik den Kaffee-Kapsel Markt revolutionieren will. Die entwickelten "LaCoppa"-Kapseln sind nach EN 13432 zu 100% in industriellen Kompostieranlagen zersetzbar.

Die Naturhaus Naturfarben GmbH entwickelt und stellt seit 1985 Naturfarben für Industrie und Handwerk, Fachanwender und Endverbraucher her. Die Produkte basieren auf nachwachsenden Naturrohstoffen.

Die Fabes Forschungs-GmbH für Analytik und Bewertung von Stoffübergängen wurde 1997 gegründet und befasst sich hauptsächlich mit angewandter Forschung im Bereich der Qualitätssich- erung von Bedarfsgegen- ständen. Die Kernkompetenz von Fabes ist die Messung und theoretische Abschät- zung von Migrationsvor- gängen aus Polymeren und anderen Matrices in Kontakt- medien. Ferner untersucht und bewertet Fabes Bedarfsgegenstände aus lebensmittelrechtlicher Sicht.

ROMEX vertreibt u.a. flüssige Kunstharze und Mörtelprodukte zur Herstellung von belastbaren Bodenbeschichtungen für die Industrie. ROMEX Produkte werden oft im Freien eingesetzt und verbleiben dort meist bis zum Ende ihres Lebenszyklus. Daher besteht ein großes Interesse an Bindemitteln, welche sich in möglichst unschädliche Substanzen zersetzen. Zusätzlich will ROMEX zukünftig bioabbaubare Verpackungen verwenden.

Großindustrie

Unter dem Motto „Kleben erster Klasse“ entwickelt, produziert und vertreibt die Jowat SE v.a. Dispersions- klebstoffe, Schmelzkleb- stoffe und Lösemittelkleb- stoffe, u.a. für die Holz- und Bauindustrie, die Papier-, Automobil-, Textil-, und Elektroindustrie. Jowat plant sein Produktportfolio durch biobasierte und/oder bioabbaubare Klebstoffe zu erweitern.

Forschungseinrichtungen

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Fraunhofer ICT-IMM konzentrieren sich in den zwei Themenbereichen: Chemie, Photochemie und Energietechnik (Prozesse → Reaktoren → Anlagen) sowie Analysesysteme und Sensoren (Methoden → Komponenten → Systeme). Schwerpunkte der Arbeiten liegen unter anderem bei Photochemie, MEMS, elektrochemischen und optischen Detektionssystemen sowie der Entwicklung von tragbaren, automatisierten Analytiksystemen auch mit integrierter Probenpräparation bei Bedarf.

Das IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe gehört zur Fakultät II Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der Hochschule Hannover und wurde 2011 als Konsequenz der stetig gewachsenen Forschungsaktivitäten im Bereich der Biokunststoffe gegründet. Die Forschungsarbeiten des IfBB umfassen v.a. die Entwicklung, Verarbeitung und industrielle Nutzung von Biokunststoffen und Bioverbundwerkstoffen.

BioCat ist ein Institutsteil des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Die Gruppe entwickelt chemisch-katalytische und enzymatische Verfahren für die Herstellung chemischer Produkte auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Besonders im Fokus stehen dabei Moleküle, die als Monomere für die Produktion biobasierter Polymere verwendet werden können.

Die ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH ist ein unabhängiges ökologisches Forschungsinstitut, welches u. a. wissenschaftliche Studien zur Nachhaltigkeit durchführt, den Umweltschutz durch Öffentlichkeitsarbeit unterstützt, beratend für Politik, Verbände, Kommunen und Unternehmen tätig ist, als auch Umweltgutachten erstellt.

Das Fraunhofer ISC erarbeitet Werkstofflösungen für unterschiedlichste Anwendungen auf Basis einer einzigartigen Kombination aus Material-, Verarbeitungs-, Anwendungs- und Analytik-Know-how. Spezifisch entwickelt das Fraunhofer ISC bioabbaubare Multifunktionsbeschichtungen, mit denen konventionelle Biokunststoffe ausgerüstet und für anspruchsvolle Anwendungen im Lebensmittel-, Kosmetik-, Pharma- oder Medizinbereich eingesetzt werden können.

Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für eine nachhaltige biobasierte Wirtschaft. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung biogener Reststoffe der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft für die biotechnologische Produktion von Chemikalien, beispielsweise von Milchsäure als Rohstoff für Biopolymere.

Die Abteilung Biobasierte Kunststoffe von Fraunhofer UMSICHT beschäftigt sich mit der gesamten Prozesskette mit der Entwicklung eines Biokunststoffs. Von der Polymerchemie über die Werkstoffentwicklung, Verarbeitung und Anwendung bis hin zur Musterproduktion und Materialprüfung decken die Mitarbeiter der Abteilung das Know-how ab. Im Netzwerk wird die Abteilung sich insbesondere im Bereich der Polymerchemie, z.B. für Anwendungen im Klebstoffbereich sowie in der Werkstoffentwicklung bei der Entwicklung neuer Kunststoffblends, z.B. für Spezialprodukte, einbringen.

Die Abteilung „Funktionspolymersysteme“ des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) bietet dem Netzwerk seine Expertise auf dem Gebiet von modifizierten Polymerfilmen und –fasern an. Die am TITK aufgebauten Schmelzspinntechnologien sollen dazu verwendet werden, die im Netzwerk entwickelten Biopolymere zu Fasern zu verspinnen und somit eine weitere Anwendung der Biokunststoffe, nämlich den Textilbereich, zu erschließen.