Ziel

Ziel des Kooperationsnetzwerks "BioPlastik" ist die Entwicklung innovativer, biobasierter und abbaubarer Produkte aus Biopolymeren. Dabei müssen die Gebrauchseigenschaften der Biopolymere denen der derzeit verwendeten erdölbasierten Kunststoffe mindestens entsprechen oder diese gar übertreffen. Doch momentan durchdringen Produkte aus Bioplastik nur Nischenmärkte. Ein weiteres Ziel ist deshalb die Eroberung des Massenmarktes.

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Problem

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Intention:
Aus Polyhydroxyalkanoaten (PHA), sowie chemischen Modifikation sollen biobasierte und bioabbaubare Verdickungs- und Bindemittel für Schmierstoffe und Gleitlacke hergestellt werden.

F&E-Partner:
FUCHS Schmierstoffe GmbH, Fritzmeier Umwelttechnik GmbH & Co. KG, UnaveraChemLab GmbH, Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT

Förderung:
Förderprogramm "Maßgeschneiderte Inhaltsstoffe für eine wettbewerbsfähige Bioökonomie", Bundesministerium für Bildung und Forschung

Laufzeit: 1. Oktober 2017 – 30. September 2020

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Lösung

Die Verwendung von abbaubarem Bioplastik bietet die Lösung. Bereits die Produktion ist in der Regel umweltfreundlich. Aufgrund der steigenden Nachfrage haben biobasierte Plastikprodukte große Chancen, erdölbasierte Kunststoffe in großem Umfang zu substituieren. Neue Materialien mit noch nicht dagewesenen Eigenschaften können völlig neue Märkte erschließen, und die Plastikproduktion selbst wird durch den Einsatz biobasierter Ausgangsstoffe unabhängiger von Erdöl.

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Umwelt

Ein wesentlicher Grundsatz des Netzwerkes ist die Verwendung von Rest- und Abfallstoffen für die Herstellung der Biopolymere. Diese Ausgangsstoffe werden mit Hilfe von Mikroorganismen in Polymere umgewandelt. Nach Gebrauch sollen die aus den Biopolymeren hergestellten Produkte recycelt werden können. Gelangen die Bioplastik-Produkte aber in die Umwelt, so sollen sie dort innerhalb einer kurzen Verweildauer biologisch abgebaut werden.

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Wirt- schaft

Das wirtschaftliche Potential von Bioplastik ist enorm. Derzeit ist Bioplastik im Vergleich zu erdölbasierten Kunststoffen aber sehr teuer und somit noch nicht wettbewerbsfähig. Deshalb verfolgt das Kooperationsnetzwerk die Absicht mit den innovativen Materialien vor allem in Massenmärkte, wie z.B. den Verpackungssektor, vorzudringen. Auf diese Weise soll eine bessere Wirtschaftlichkeit von Bioplastik-Produkten erreicht werden.

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Netzwerkmanagement

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