Kunststoffe – im Alltag überall vorhanden und oft nach kurzzeitigem Gebrauch entsorgt. Als Plastikmüll bleiben sie in der Natur auf Grund ihrer ursprünglich gewünschten Langlebigkeit über Jahrhunderte erhalten. Das Kooperationsnetzwerk „BioPlastik“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vorzüge von Beständigkeit und Abbaubarkeit zu vereinen.

Das Kooperationsnetzwerk "BioPlastik" ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördertes Projekt, in dem die IBB Netzwerk GmbH - als Manager des BioPlastik-Netzwerks - Partner aus der Industrie und Akademie für gemeinsame Projekte zusammenführt.

Das BioPlastik-Netzwerk bietet den perfekten Nährboden für Innovationen: Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Folien, Verpackungen, Umwelttechnik oder Klebstoffen decken die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung und Entwicklung bis zur Vermarktung ab.

Die Partner des Netzwerks haben es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte zur Entwicklung von innovativen, bio- basierten, abbaubaren und gleichzeitig preisgünstigen Biopolymeren durchzuführen. So sollen Materialien aus Bioplastik deutliche Marktanteile an Massenprodukten gewinnen.

7 Besonderheiten des ZIM-Kooperationsnetzwerks "BioPlastik"

  1. Neue, biobasierte Materialien sollen für die Bioplastikproduktion optimiert und verwendet werden.
  2. Neue Materialien können zu neuen Produkteigenschaften führen.
  3. Die Bioplastik-Produkte sind recy- clingfähig und dabei bioabbaubar.
  1. Als Rohstoff für die Bioplastik-produzierenden Mikroorganismen dienen Rest- und Abfallstoffe.
  2. Eine hohe Wirtschaftlichkeit ist durch den Fokus auf Massen- märkte gewährleistet: preisgün- stige Produkte aus Bioplastik!
  1. Es entsteht keine Konkurrenz zu Nahrungs- oder Futtermitteln, bzw. zu landwirtschaftlichen Nutzflächen.
  2. Die Verbraucherakzeptanz ist höher bei umweltfreundlichen und nachhaltigen Produkten.

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